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Zusatzinformationen

Aktuelle Informationen zur Verbesserung der Überbrückungshilfe III

Überblick der Wirtschaftsförderung vom 26. April 2021

Wie der Deutsche Städtetag aktuell mitteilt, steht die Überbrückungshilfe III mit einem höheren Fördervolumen jetzt noch mehr Unternehmen zur Verfügung, wovon besonders der Einzelhandel und die Reisebranche profitieren. Die Neustarthilfe für Soloselbstständige wurde verbessert und erweitert.

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III und für die Neustarthilfe für Soloselbständige läuft und endet am 31. August 2021.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bundesfinanzministeriums und des Bundeswirtschaftsministeriums


Zu den wichtigsten Änderungen zählen unter anderem:

Zugang zur Überbrückungshilfe III wird vereinfacht und erweitert

  • Antragsberechtigung bei Corona-bedingtem Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 Prozent
  • Für Unternehmen mit Jahresumsatz von bis zu 750 Mio. Euro

Fördervolumen und Abschlagshöhe werden erhöht

  • Bis zu 1,5 Mio. Euro Überbrückungshilfe pro Monat
  • Abschlagszahlungen von bis zu 100.000 Euro
  • Überbrückungshilfe III auch für November und Dezember 2020

Gezielte Regelungen für besonders betroffene Branchen

  • Einzelhandel: Abschreibungen auf Saisonware können zu 100 Prozent als Fixkosten angesetzt werden
  • Reisebranche: Umfassende Berücksichtigung von Kosten und Umsatzausfällen durch Absagen und Stornierungen

Neustarthilfe für Soloselbstständige deutlich verbessert und erweitert

  • Neustarthilfe auf einmalig 50 Prozent des Referenzumsatzes verdoppelt
  • Zugang auch für nicht fest angestellte Schauspieler*innen und vergleichbar Beschäftigte
  • Maximale Betriebskostenpauschale auf 7.500 Euro erhöht

Weitere und detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesministerium der Finanzen.


„Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“ – Aktualisierung der FAQ  (vom 23.2.2021)

Die Fragen und Antworten (FAQ) zur „Novemberhilfe“ und „Dezemberhilfe“ wurden am 23. Februar 2021 aktualisiert. Dies betrifft einige wesentliche Fragen zur Handhabung der Hilfen. Es gibt hier zusätzliche Erläuterungen zu den Themen:

 • Kreis der Antragsberechtigten

• Was ist beihilferechtlich bei der Antragsstellung zu beachten?

• Verhältnis der November- bzw. Dezemberhilfen zur Überbrückungshilfe des Bundes

• Vorgehensweise bei gemeinnützigen Unternehmen

 Die FAQ sind im Internet unter folgender Adresse abrufbar:

 https://www.ueberbrueckungshilfeunternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html


weiterhin gilt:

Zuschüsse für hessische Gaststätten

 

Als besondere Unterstützung in der Corona-Pandemie können hessische Gaststätten ab sofort Zuschüsse zur Anschaffung von Kühlgeräten, Spülmaschinen, Herden und anderen Wirtschaftsgütern erhalten. Dies teilten Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mit. Die Förderung besteht aus einem Festbetrag von 1.500 Euro für Investitionen von mindestens 2.000 Euro.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga begrüßte das Hilfsprogramm: „Die Gastronomiebetriebe müssen auch in dieser Situation weiter investieren – in ihre Betriebsausstattung ebenso wie in Hygienemaßnahmen“, sagte der Präsident des Landesverbands Hessen, Gerald Kink.

Für das bis Ende 2022 laufende Programm stellen Umwelt- und Wirtschaftsministerium 3,4 Mio. Euro bereit. Die Mittel fließen zur Hälfte in den ländlichen Raum und zur Hälfte in urbane Gebiete. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Gelder bewilligt werden. Dazu ergehen jeweils Förderaufrufe. Übersteigen die Anträge die zur Verfügung stehenden Mittel, entscheidet das Los. Wer dabei kein Glück hat, bekommt in der nächsten Förderrunde – voraussichtlich im Februar - eine neue Chance.

Anträge sind E-Mail an die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zu richten: gastronomie@wibank.de. Das Formular ist ab diesem Zeitpunkt unter dem Link https://www.wibank.de/wibank/corona-soforthilfe-fuer-gastronomiebetriebe abrufbar. 

Antragsberechtigt sind Gaststätten mit eigenem Gastraum, die sowohl Speisen als auch Getränke anbieten, höchstens 49 Beschäftigte zählen und einen Jahresumsatz von höchstens 10 Millionen Euro erzielen. Auch Desinfektionsständer und Außenzelte werden gefördert, allerdings keine Heizgeräte für den Außenbereich.

Link Aufruf

Link Richtlinie